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Ostern – Leben

Die Fastenzeit bereitet uns Menschen auf das höchste fest der Christenheit vor. Wir wollen uns in diesen 40 Tagen besinnen und unser Leben überdenken. Das Fasten soll ein Verzicht auf etwas alltägliches sein, was den Alltag durchbricht.

Doch auf was bereiten wir uns vor?

 

Ostern ist das Fest vom Leiden, Sterben und Auferstehung Jesu.

Jeder dieser Aspekte wird von uns Christen gefeiert. Wir feiern das Leben in all seinen Facetten. Letztendlich gehört unser Leid, unser Tod und auch unsere Erlösungsmomente zu unserem Leben dazu. Wir Menschen haben in der heutigen Zeit meist Angst vor dem Tod, doch ist der Tod nur das Ende einer endlichen Zeit. Das Vertrauen darauf, nach unserem Tod bei Gott sein zu können, nimmt den Tod seinen schrecken. Und genau das feiern wir Ostern, jedes Jahr aufs neue. Jesus hat durch seine Auferstehung das Ende des Todes beendet und die Tore aufgemacht für das Leben bei Gott.

 

Die Kernaussagen von Ostern ist für mich, dass wir uns nicht fürchten müssen, Gott liebt uns so sehr, dass er seinen eigenen Sohn für uns hingibt. Was kann uns dann schon geschehen?

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Weg zueinander

Ein Blick

Ein lächeln

Ein Zwinkern

Ein Gruß

Es gibt viele Wege wie Menschen sich Begegnen doch oft bleibt es bei diesen guten doch kleinen Gesten. Der Alltagsstress nimmt uns gefangen und lenkt uns in unserer Bahn mit Terminen und Verpflichtungen. Da bleibt oft mal was auf der Strecke.

Intensive fast schon spontane Begegnungen sind bei unseren durchgetakteten Tagen eine Rarität geworden.

Wäre es nicht schön beim bummeln in der Stadt spontan mit einem Bekannten oder Freund einen Kaffee zu trinken?

Spontan eine flüchtige Bekannte anzusprechen und die Bekanntschaft zu vertiefen?

Lasst uns in diesen Tagen wieder einen breiten Weg zu den anderen Menschen öffnen und es einfach genießen.

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Advent – Was will ich damit?

Der Advent steht vor der Tür, und wie ich mir so Gedanken darüber mache wem ich denn nun was schenken soll, so driften meine Gedanken immer wieder zu der einen Frage:

Was will ich mit Advent? Was soll ich damit?

Die Adventszeit ist in der christlichen Glaubenswelt die Zeit in der wir uns auf das kommen Jesus Christus vorbereiten. Zu dieser Vorbereitung gehört auch sich seiner Fehler bewusst zu werden, sie zu überdenken und schlussendlich sie zu bereuen. Doch ist dies noch Zeitgemäß? Brauchen wir Menschen eine solche Zeit?

In der letzten Woche habe ich mich damit auseinandergesetzt wie ich ticke, was mir wichtig ist und wie andere Menschen dies aufnehmen. Um ehrlich zu sein bin ich mit diesem Thema noch nicht durch. Doch wird mir jetzt, mit Blick auf die Adventszeit bewusst – meine Adventszeit hat bereits vor einer Woche begonnen. Ich habe mir Zeit genommen mich selbst anzusehen und auch ein Stück weit mich selbst zu begreifen.

Ich kann Ihnen sagen, sich selbst anzusehen ist manchmal echt nicht schön, all diese schwarzen Flecken und die ein oder andere Macke oder Narbe – das will doch keiner sehen – meinen wir.

Und doch gibt es jemanden der uns so liebt. So liebt mit all unseren Fehlern und Gebrechen. Und ja es kann ein Freund oder eine Freundin oder die Familie sein oder vielleicht (falls vorhanden) der oder die (Ehe-)Partner/in. Doch gibt es etwas, was mir die Gewissheit gibt, dass es noch eine weitere Person gibt welche mich ganz persönlich liebt und schätzt. Egal was ich tue und wie ich im inneren Aussehe. Das ist Gott. Ja es mag so kitschig klingen – aber ist es kein tröstender Gedanke, dass in dieser Welt in der es nur auf Leistungen und auf eine von der Gesellschaft verordneten Schönheit ankommt, jemand gibt der mich – egal was ich tue – niemals verlässt und mich immer begleitet? Der mir Kraft und Feuer gibt mich auf mein Leben einzulassen und mich selbst täglich wieder neu zu entdecken? Es kommt doch gerade auf den Mut an, sich nicht vor sich selbst zu verstecken sondern bereit zu sein, sich selbst zu sehen.

Und so komme ich zu dem Schluss, dass uns in einer so hektischen und schnellen Zeit gerade die Adventszeit einläd, zur Ruhe zu kommen und den Blick auf sich und das vergangene Jahr zu lenken, sich zu reflektieren und dann am 24.12 den Blick nach vorne in ein Jahr voller Hoffnung und Neuanfang zu werfen. Ohne Angst vor dem was kommen mag.

Denn niemand anderes kann etwas tun, was dir die Liebe Gottes nimmt, und dir deine Achtung vor dir raubt.